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Grüße zum Jahreswechsel

„Im neuen Jahr wird alles besser!“ …oder doch besser ein „?“ hinter dieser allzu oft in diesen Tagen strapazierten Floskel? Sicher ist nur, dass eben dies niemand so genau weiß! War denn 2020 wirklich so schlecht, das 2021 unbedingt besser werden muss? Sicher, 2020 war schon ein etwas anderes Jahr, aber schlecht? Die Konfrontation mit dem leidigen Virus beherrschte oft unser Tun und Denken, ließ aber allen die es wollten und konnten noch genügend Freiräume zum Ausleben der persönlichen Interessen. Den Bergsommer 2020 gab es doch auch! Es war sogar ein sehr schöner! Er fand für uns nur eben nicht in fernen Gebirgen statt. Die Alpen und vor allem die heimischen Mittelgebirge waren die bevorzugten Ziele. Brauchte es nun aber diesen, die Städte leerfegenden Virus, um uns auf das zu besinnen, was mehr oder weniger vor unserer Haustür liegt? Im Prinzip schon! Wir Menschen wurden damit gnadenlos darauf gestoßen, dass sich etwas ändern muss, dass umgedacht werden muss! Es steht viel auf dem Spiel für unseren doch arg gebeutelten Planeten und vieles davon ist menschengemacht. Jeder für sich kann also seine Lehren aus der Lektion 2020 extrahieren und wird, zusammengefasst mit vielen schönen eigenen Erlebnissen dieses Jahres, zu dem Schluss kommen, das 2020 dann doch ein gutes Jahr war. Wird das 2020 Gelernte konsequent im neuen Jahr umgesetzt, die Lernfähigkeit noch verstärkt, dann wird 2021 gaaaanz gewiss ein auch besseres Jahr!

Habt alle ein schönes Weihnachtsfest, einen gemütlichen Jahreswechsel und ein sortierteres, stabileres, sorgenfreies, glückliches und gesundes neues Jahr!

Weitermachen, weiterlachen, weiterwandern, weiterklettern, weiterbiken…!

Euer Vorstand

jahreswechsel2021

Sanierung der Anlage 2004/2005

Die Anlage ist im Jahre 2004 umfassend saniert und im Jahre 2005 mit neuen modernen Routen versehen worden. Regelmäßig bemühen wir uns, den Kletterfelsen und die Anlage insgesamt in einem sehr guten Zustand zu erhalten und für alle Besucher angenehm zu gestalten.
im Folgenden fendest Du einen Bericht unseres Vereinsmitglieds Thomas Kostial über die Sanierungsarbeiten 2005.

ROUTENSANIERUNG AM BRASCHELSTEIN

Die meisten Besucher des Braschelsteins haben es schon gemerkt. In den letzten vier Wochen gab es viel Schweiß und noch viel mehr Staub am Kolkwitzer Betonturm. Das Ergebnis: "Alles so schön bunt hier - und neu auch noch"
Nachdem im letzten Sommer die Sanierung der Sicherungspunkte und der Bau der Kinderroute im Vordergrund standen, wollten wir uns in diesem Jahr um die Neugestaltung (fast) aller Kletterrouten kümmern.

Die meisten Besucher des Braschelsteins haben es schon gemerkt. In den letzten vier Wochen gab es viel Schweiß und noch viel mehr Staub am Kolkwitzer Betonturm. Das Ergebnis: "Alles so schön bunt hier - und neu auch noch" Nachdem im letzten Sommer die Sanierung der Sicherungspunkte und der Bau der Kinderroute im Vordergrund standen, wollten wir uns in diesem Jahr um die Neugestaltung (fast) aller Kletterrouten kümmern.

Nach dieser Sanierung haben wir an unserem Kletterfelsen jetzt 18 eigenständige Touren und zusätzlich 26 Varianten. Der Schwerpunkt liegt bei den Wegen im 5. und 6. Grad. Aber auch wer härter trainieren will, kommt nicht zu kurz. Es gibt einige neue Wege bis zum oberen 7. Grad. Auf der Nordseite ist auch eine Tour im 8. Grad dazugekommen.

Hier nun die Details der Sanierungsarbeiten:

•Austausch von 70 Griffelementen
Die 10 Jahre alten Griffe waren zum Teil unsachgemäß montiert, oft stark verschlissen sowie in den meisten Fällen zu rau und nicht ergonomisch geformt.
•Montage von 100 Gewindehülsen
Zur Befestigung weiterer Griffe in den bestehenden Routen musste an den dafür vorgesehenen Punkten die Betonoberfläche mit einer Schleifscheibe geglättet werden. Diese Flächen wurden mit Bohrungen versehen. Darin wurden die Gewindehülsen mittels Verbundankertechnik "eingeklebt".
•Säubern, Nachschneiden und Ölen von 120 Gewindehülsen
In der Betonkonstruktion befanden sich ungenutzte, z.T. korrodierte Hülsen, deren Gewinde durch die o.g. Arbeiten wieder gangbar gemacht wurden. Die meisten intakten Hülsen wurden während des Routenbaus zusätzlich geölt.
•Routenbau: Montage von 250 neuen Griffen
An den meisten Routen wurden die Griffelemente umgeschraubt und erneuert. Jede Route präsentiert sich jetzt farblich einheitlich und ist somit gegen die Nachbarrouten abgegrenzt. Als Ersatz haben wir noch ca. 25 Griffe auf Lager.
•Die Materialkosten: ca. 1660 Euro
Diese Summe haben wir für insgesamt 275 Griffe + Schrauben, 100 Gewindehülsen, 6 Kartuschen Verbundmörtel (Kleber) sowie diverse Kleinteile ausgeben. Die genaue Rechnung ist beim Vorstand einzusehen.

Ein besonderer Dank geht an die Firma "Alpintechnik-  Henze und Naumann GbR", die uns kostenfrei die speziellen Arbeitgeräte (Arbeitsgurte, Statikseile, Abseil- und Sicherungsgeräte, Winkelschleifer, HILTI- Bohrer, Kartuschenspritzen) zur Verfügung stellte.

Die neuen Topos
Für die sanierten Routen gibt es natürlich auch neue Topos. Falls ihr die Bewertungen nicht nachvollziehen könnt gibt es mehrere Antworten.

1. Ihr klettert zu schwer.
2. Ihr klettert zu leicht.
3. Die Einschätzungen zu den Schwierigkeiten sind natürlich subjektiv.
4. Einige der Griff-Tritt-Varianten sind sehr größenabhängig.
5. Ein direkter Vergleich zwischen Kunst- und Naturfels ist sehr schwer.

Bei krassen Fehleinschätzungen warten wir gerne auf Eure Schwierigkeits-vorschläge.
Ansonsten Viel Spaß beim Klettern!